Flächenverbrauch


    Lesen Sie selbst wie die Wissenschaftler vor einem weiteren Flächenverbrauch warnen.

    Warum ignorieren die Gemeinderäte der CDU, FDP und der Freien Wähler im Stuttgarter Gemeinderat diese Erkenntnisse?

    Wem nützt es wenn auch am Rohrer Weg weitere 13 ha  versiegelt werden?




    Zukunftskonzept zur Lokalen Agenda 21
    Flächen-Management Stuttgart

    Herausgeber:
    Landeshauptstadt Stuttgart
    Amt für Umweltschutz

    Zitat:
    Pro Tag werden bundesweit etwa 120 Hektar Landwirtschaftsfläche verbaut – eine Fläche von über 170 Fußballfeldern. Falls wir unsere Neubautätigkeit unverändert fortsetzen, wird die Bundesrepublik in spätestens 80 Jahren vollständig zugebaut sein. Alle landwirtschaftlichen Flächen, alle Waldflächen und alle naturbelassenen Brachen werden dann zu Siedlungsflächen umgebaut sein. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob Flächenverbrauch ein Mittel der städtebaulichen Entwicklung bleiben kann. Vor allem: Welche Möglichkeiten verbleiben unseren Nachkommen im Jahre 2080? Wer gibt uns heute das Recht, künftige Generationen jeder Entwicklungschance zu berauben?
    Das Zubauen und Zerstückeln der Landschaft stößt an ökologische und finanzielle Grenzen – und erreicht zunehmend die Grenze der gesellschaftlichen Akzeptanz.”



    Download des vollständigen Heftes “Zukunftskonzept zur Lokalen Agenda 21 Flächen-Management Stuttgart” (1300 kb) 
    Download Poster “Zukunftskonzept zur Lokalen Agenda 21 Flächen-Management Stuttgart” (840 kb)

     



    Der Nachhaltigkeitsbeirat
    der Landesregierung Baden-Württemberg (NBBW)

    Sondergutachten des Nachhaltigkeitsbeirates
    Stuttgart, Februar 2004:

    Neue Wege zu einem nachhaltigen Flächenmanagement in Baden-Württemberg

    Zitat aus der Presseerklärung:
    „Die Geschwindigkeit, mit der im Land in den letzten Jahrzehnten Freiflächen in Siedlungs- und Verkehrsflächen umgewandelt wurden, ist in Hinblick auf die Gerechtigkeit gegenüber kommenden Generationen nicht nachhaltig“, so Dr. Peter Fritz, Vorsitzender des Nachhaltigkeitsbeirats. Mit seinen Vorschlägen wolle der Nachhaltigkeitsbeirat einen Beitrag zur Erreichung des im Landes-Umweltplan formulierten Ziels einer deutlichen Reduzierung der Inanspruchnahme bislang unbebauter Flächen für Siedlungs- und Verkehrszwecke leisten. „Der Knappheit der Fläche wird offensichtlich durch hoheitliche Planungsvorgaben nicht adäquat Rechnung getragen. Die Landesregierung muss neue Wege einschlagen, wenn sie eine Trendumkehr einleiten will“, so Fritz weiter.
    Professor Franz Josef Radermacher, Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW) in Ulm und Mitglied des Nachhaltigkeitsbeirats ergänzt: „Durch den Flächenverbrauch gehen heute zunehmend wertvolle Flächen unwiederbringlich verloren, die für den Arten- und Biotopschutz und zukünftig für die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung wichtig sind.“ Der Schutz hochwertiger landwirtschaftlicher Böden und wertvoller Biotope ist dem Beirat daher ein besonderes Anliegen. Für den Arten- und Biotopschutz hält es der Beirat für notwendig, in Baden-Württemberg mehr Flächen als bisher unter Schutz zu stellen.

    Download des vollständigen Sondergutachtens “Neue Wege zu einem nachhaltigen Flächenmanagement in Baden-Württemberg” (66 Seiten / 270 kb)

    Download der Zusammenfassung mit anschaulichen Graphiken (9 Folien / 1050 kb)

    Download der Pressemitteilung (3 Seiten / 45 kb) 

     
     


    Statistisches Landesamt

    Heft (04/2003) von Statistik Aktuell :

    Titel: Der Flächenverbrauch in Baden-Württemberg nimmt zu

    Bisher täglich 12,0 Hektar Fläche “verbraucht”
    - künftig 13,5 ha, ab 2010 15,9 ha

    Zitat:

    ”Im Zeitabschnitt 1997/2001 wurden täglich 12,0 Hektar (ha) Fläche für Baumaßnahmen fast ausschließlich auf Kosten der Landwirtschaftsfläche in Anspruch genommen. Zuvor (1993/97) lag der Vergleichswert bei 10,2 ha. Die Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche ist hauptsächlich auf dieWohnbautätigkeit und die Erschließung neuer Gewerbe- und Industriegebiete zurückzuführen. Unterstellt man, dass die für diese Entwicklung maßgeblichen Bestimmungsgründe weiterhin gelten, ist damit zu rechnen, dass die Siedlungs und Verkehrsfläche bis 2010 täglich um 13,5 ha, zwischen 2010 und 2015 um 15,9 ha/Tag anwachsen wird. Sollten verstärkte Bemühungen zur Einschränkung des “Flächenverbrauchs” erfolgreich sein, kann der Zuwachs des Flächenverbrauchs verringert werden.”

    Dieses Heft downloaden (4 Seiten / 1400 kb)


     


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